High Risc, Uzis, Security - der ganz normale Wahnsinn


Noch nie haben mich die Nachrichten aus dem Nahen Osten derartig bewegt. Als ich aber hörte, daß die Streitigkeiten mit Saddam beigelegt seien, fiel mir ein großer Stein vom Herzen. Meiner Unternehmung stand damit nichts mehr im Wege. Mit Alon, meinem Freund aus Tel Aviv, hatte ich in den vergangenen Wochen intensiven E-Mail Wechsel, er fürchtete zu keinem Zeitpunkt eine Eskalation am Golf.

War da nur noch die Sorge um mein schwergewichtiges Gepäck. In weiser Voraussicht hatte ich mir schweres Handgepäck vorbereitet; um zusätzlich Gewicht einzusparen dann auch noch alle vorhandenen Kleidungsstücke - bei meiner spärlichen Ausstattung war das möglich - übergestreift. Daran sollte ich noch den ganzen Flug über denken...

Beim Abflugterminal nahm mir ein sanftes Lächeln meine Aufregung "... da wollen wir nicht so kleinlich sein, reichen 30kg?", ich nickte eifrig. Auch der Leiter der Abfertigung war mir wohlgesonnen, geriet bei einem Anblick gleich ins Schwärmen und erzählte mir ausgiebig von den Schönheiten der Negev-Wüste, Wadi-Rum und all den anderen Orten, die unbedingt besuchen müsse. Augenzwinkernd "machen wir eigentlich nur für Business-Class" steckte er mir noch einen Gutschein für die Snackbar zu.

Bis dorthin gab es noch einiges zu tun. Als Individualreisender war für die Security ein interessantes Subjekt. "Warum wollen sie nach Israel" war die Einstiegsfrage. An meinen Antworten eher mäßig interessiert spürte ich die Aufmerksamkeit der wenig älteren Israelin als ich auf mein Verhalten. Sie wollte es genau wissen und ließ sich mein Reisevorhaben sogar telefonisch von Alon aus Tel Aviv bestätigen. Nachdem ich dann auch erklärt hatte, was man im Informatikstudium macht, woher man Geld für eine Reise auftreibt und zigmal versicherte, kein fremdes Gepäck angenommen zu haben, hatte ich den Test bestanden und durfte zur Snackbar.

Die Motoren brummten, das Flugzeug beschleunigte, normaler Start. Nur eine Kleinigkeit war anders. "High Risc"-Abfertigung wird das penible vorgehen bei Flügen nach Israel genannt. Eigens dafür steht in München das Terminal "F" zur Verfügung, fernab allen Reisetrubels, völlig allein und isoliert, gut bewacht von zahlreichen BGS-Leuten. Auch auf dem Rollfeld wird das Flugzeug noch nicht sich selbst überlassen, ein Panzerfahrzeug des BGS begleitete uns bis zum letzten Bodenkontakt.

Im Flugzeug vertrieb mir ein ältere Biblisch-Reisende, oder vielmehr ich ihr, die Zeit. Durch mein unverkennbares Radleroutfit zog ich unweigerlich ihre Aufmerksamkeit auf mich. Sie wollte dagegen nur "die biblischen Stätte halt - immer desselbe" besuchen.

In Tel Aviv wartete bereits Alon und bewahrte mich mit seinem Auto vor dem schrecklichen Verkehr. Die ersten englischen Sätze entwichen mir noch eher zögerlich, nach einiger Zeit wurde es besser, mein Ausdruck sicherer, oder zumindest empfand ich es so. Alon empfing mich herzlich, lud mich zum Pizza-Essen ein und gab mir einen ersten Eindruck von Tel Aviv - "Tel Aviv never stops" -, ich sah, daß meine Reise einen guten Anfang genommen hatte.

Tagsdarauf führte mich mein israelischer Freund zum alten Hafen von Jaffa. Die alten Gemäuer gehören zu den alten Raritäten, die Tel Aviv zu bieten hat. Das Viertel ist eher arabisch und hat somit mehr arabischen Charakter. Ganz anders zu der Fußgängerzone und des riesigen Digizenhoff Centers, was eher westlich vor allem aber amerikanisch wirkt. Eine bunte Gesellschaft, ob dunkelhäutig, blaß, blond, hochgewachsen, muskulös untersetzt, den typischen Israeli gibt es nicht.

Geradezu selbstverständlich prägen Soldaten, männlich wie weiblich, das Straßenbild, die israelische Erfindung "Uzi" baumelt immer lässig an den Schultern. Ganze drei Jahre müssen die Jungen, 2 die Mädchen Militärdienst leisten, kein anderer Staat verlangt soviel von seinen Bürgern. Das Militär ist akzeptiert, scheint mir wichtiger Bestandteil der Gesellschaft, da ja ein jeder auch sein inniges Verhältnis jeweils 4 Wochen im Jahr weiterpflegen muß. Alons Zimmer hat drei Regalreihen: die erste fürs Studium, die zweite enthält Automagazine, die dritte Bücher die Luftwaffe und das israelische Militär.

Die Gefahr ist überall höre ich zwischen den Zeilen heraus. Man hat gelernt mit ihr zu leben. Vor jedem Kaufhaus, Supermarkt ode Einkaufszentrum werden die Taschen kontrolliert, vor Parkplätzen werden die Kofferräume inspiziert. "Hier ging vor zwei Jahren ein Bus in die Luft" bemerkte Alon eher beiläufig, als wird durch die Stadt schlenderten. Neben der Lage Tel Aviv's am Mittelmeer beneidete ich Alon zu dem um den traumhaften Universitätscampus, verborgen unter hohen Palmen, mit sprudelnden Brunnen verziert.

Alon wollte meine neu erworbenen Landkarten unbedingt versiegeln. Grinsend hielt er mir reichlich Plastikfolie unter die Nase. "Die ist absolut dicht, ich habe genügend davon" sagte er stolz und fügte mit anscheinend typisch israelischen Beiläufigkeit an "mit dem Zeug sollten wir gegen Saddam's Anthrax die Fenster versiegeln.", dann zeigte er mir noch den Karton mit der Gasmaske und Bilder von '91, die Familie mit Gasmasken über dem Gesicht. Mir ist ein wenig mulmig, Alon lacht "Saddams Drohungen der letzten Wochen hat doch keiner mehr Ernst genommen", ich schon...

Am Abend saßen wir noch mit seinem Freund Assi zusammen beim Essen. Israelis, so erklärten die beiden mir, seien stur, egoistisch und unverschämt. Äußerlich könne man einen Israeli am Handy, dem Panel des Autoradios und Sonnenbrille ausmachen. Ungeduldig säße er dann in der Kneipe fauchte den Kellner an. Außerdem seien Autos sehr sehr wichtiges Statussymbol, besonders die Deutschen. Auch sonst freute man sich über jeden technischen Schnickschnack. Ich war überrascht wieviel Gemeinsamkeiten es doch zwischen Israelis und Deutschen gibt.


Erster Eindruck


Nun bin ich dort, wo ich hin gehöre: Hilflos schwimme ich im Verkehr gnadenloser motorgetriebener Israelis. Alon hatte mich noch aus den Wirren von Holon herausbegleitet, ab jetzt bin ich auf mich allein gestellt.

Wirklich jeder hatte mich vor den Israelis als Autofahrer, "Be aware of them!", gewarnt. Es ist schon schlimm, doch freilich nicht schlimmer und keinesfalls rücksichtsloser als anderen Orts. Auch die Hitze macht mir ein wenig geschaffen, doch daran gewöhne ich mich gerne.

Bei Latrun weiche auf wundervolle Schotterpiste aus. Die Autobahn in der Ferne dient immer wieder gut zur Orientierung, sonst genieße ich ganz allein die Natur. Es ist Frühling, der Ginster blüht in prächtigem Gelb, Chamäleons huschen ab und nervös am Wegrand vorbei. Der Landstrich ist recht unberührt, einige Flecke werden es sicher auch in Zukunft bleiben, "Danger! Mines!", die Vögel ereifern sich ungestört im Gesang. Beim Anblick der Szenerie muß ich unweigerlich an "Das Leben des Brian" denken.

Ich wechsele hinüber auf die anderen Seite der Autobahn stauen vor einer Schautafel. Ich befinde mich nun am Israeli-Track, einem bestens markiert Fernwanderweg, der das ganze Land von Nord bis Süd durchzieht. An verschiedenen Einstiegspunkte befinden sich dann Schautafeln, wie ich nun vor einer stehe, die mit präzisen Topo-Karten die Umgebung exakt beschreiben. Nicht zu verfehlen weisen die blau-orange-weißen Farbbalken einem den Weg. Ein System wie ich es bisher nur aus der Schweiz kannte, ich bin begeistert und vertraue mich nun dem Fernwanderweg an.

Jetzt stemme ich mich hinauf in die Hügellandschaft von Jerusalem, die judäischen Berge. Durch einem einsamen Canyon pedaliere ich hinauf nach Beit Meir. Ich rolle noch ein wenig durch den Kibbuz, die Leute dort wirken sehr kühl auf mich, ein Kibbuz ist eben doch eine geschlossene Gemeinschaft, die Fremden mit Abstand begegnet. Es besteht für mich nun wirklich auch kein Grund für teueres Geld in vier Wänden zu schlafen, so folge ich weiter dem Israeli-Track, jetzt aber bergab. Auf guter Piste erscheint die Landschaft nur für mich. Noch ist mir Israel fremd, glaube zu viel dem was ich gelesen habe und mißtraue noch der Natur. Vorsichtig hüpfe ich von Stein zu Stein und meide das Gestrüpp. Ich fürchte mich noch etwas vor den 30 giftigen Schlangenarten.

Unweit des Weges verbringe ich dann ungeschützt meine erste Nacht unter strahlendem Sternenfirnament meine erste Nacht im Freien.



Jerusalem


Der nächste Morgen ist zunächst ärgerlich, ich habe meine Kontaktlinse verloren. Mit Brille versehen sind die Landschaftseindrücke ab nun etwas unschärfer und unbefriedigender. Ich münde an einer einzigartigen Panoramastraße, die sich ebenso einzigartig den Berg hinauf windet. Auf waldigen Bergrücken erklimme ich die Höhe, ab und an weiche ich noch auf Forststraßen aus, um so völlig ungestört Eindrücke sammeln zu können. Jerusalem blickt mich bald aus der Ferne an. Noch thront die Stadt über mir und harrt uninteressiert meiner Anstrengungen bei der Auffahrt.

Oben angekommen in der Stadt treffe ich auf ein paar jugendliche Mountainbiker, die mich fragen, ob ich Lust hätte mit ihnen in die Stadt zu fahren. Natürlich willige ich ein und nehme die Führung dankend an. Zum Jaffa-Tour betrete ich die Altstadt und finde nach etwas Suchen mitten im Basar eine gnadenlos günstig, sympathisch abgewrackte Jugendherberge. Ich hieve noch mein Rad hinauf in die Absteige und erkunde dann zu Fuß die Stadt.

Das ist es also, Jerusalem, Ziel aller Pilgerreisen, Schmelztiegel dreier konkurrierender Religionen. Die engen Gassen der Altstadt zieren üblicher Basar-Schund, wie er im Orient überall zu finden ist. "Where are you from?", "How are you?", ich kenne die Gesten zur Genüge aus der Türkei, das touristische Marktreiben sehe ich mehr als notwendiges Übel, um die Sehenswürdigkeiten zu erreichen.

Im vornehmen jüdischen Viertel angelangt herrscht dagegen stoische Ruhe und fast sterile Sauberkeit. Sauber und kantig umrahmen die herausgeputzten Häuserfassaden die Gassen. Fremd, fast etwas furchterregend empfinde ich die schwarzgekleideten Orthodoxen mit ihren breiten Hüten, langen Bärten und gekringelten Haarlocken.

Die Klagemauer ist nur nach Durchschreiten von Detektoren wie bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen zu betreten, im Hintergrund hoffen schwerbewaffnete Soldaten mit kugelsicheren Westen Attentäter rechtzeitig ausschalten zu können. Die Lage ist gespannt, aber normal, ein Tag wie jeder andere. Die Mülleimer, kann ich beobachten, werden ebenfalls in regelmäßigen Abständen nach Brandsätzen und Bomben untersucht.

An der klagemauer geht es dann ab. Kleine Zettelchen in die Mauerritzen geschoben bergen die Wünsche der Juden. In einem Raum daneben, der nur für Männer zugänglich ist, ist eine Synagoge, dort herrschen für mich fremdartige Rituale. Mit einem Kappi, der typischen Kopfbedeckung, trete ich ein. Unentwegt drängen die schwarzbefrackten Orthodoxen hinein und verbeugen sich hastig mit ruckartig-kurzen Bewegungen.

Ich wechsle die Religion und folge über die Via Dolorossa, den Leidensweg Christi, den 14 Stationen zur Grabeskirche. Die einzelnen Stationen sind eher von zweifelhaftem Wert, es sei denn, man glaubt wirklich daran...

Soll es zur Zeit des tragischen Geschehens um einen einsamen Steinhügel gehandelt haben, finde ich eine pompöse Kirche, in der sich alles trifft, was glaubt, mit Jesus etwas zu tun haben zu müssen. Rummel endloser Besucherscharen veranstalten kräftiges Blitzgewitter und jeder Stein wird zigmal verfilmt.

Nicht weniger komisch fügt sich der Wettstreit der Priester der verschiedenen Glaubensrichtungen in das Tollhaus ein. Da rennen die Katholiken gleich einer Armee, angeführt von mehreren Priestern und altgedienten Ministranten mit dem Weihrauch drohend durch die Gänge und machen Halt an "ihren" Altären. Unterdessen halten die griechisch-orthodoxen vor dem Grab Christi die Stellung und erfreuen über die eifrig drängenden Touris, die sie maximal in fünfer Gruppen einlassen. Der arme Kopte am anderen Ende der Kapelle blickt derweil sehnsüchtig auf das Gedränge nebenan. Die Armenier beanspruchen dagegen die Kreuzauffindungskapelle für sich und liegen damit auch ganz gut im Rennen.

Von dem Kreuz ist freilich nichts mehr zu sehen, das haben sich die Katholiken schon vor einigen hundert Jahren unter den Nagel gerissen, es fein säuberlich in kleine Stücke geschnitten und als Reliquien an "ihre" Kirchen verteilt.

Dennoch, zahlreichen Reisegruppen mit dem Buch der Bücher unterm Arm wähnen sich glücklich...

Abends sitze ich mit Globetrottern aus allen Herren Ländern zusammen: Kanada, Holland, Tschechien, Neuseeland, Australien, Schweiz...

Die Sprache ist Englisch. Es sind interessante Charaktere darunter. Mit einer Selbstverständlichkeit sagt mir der Kanadier, daß er bereits sei zwei Jahren hier in der Jugendherberge glücklich und zufrieden sei. Überhaupt bin ich mit meiner 6,5 wöchigen Reise eher Kurzurlauber.

Im Gespräch erfahre ich so wichtige Details, wie günstige Läden, die echten Preise und Ermutigung ruhig nach Hebron zu fahren. Mit dem Belgier Bob schlendere ich dann noch ein wenig durch die Fußgängerzone, wo heute ausgiebig Purim, eine jüdische Variante des westlichen Faschings, gefeiert wird. Es ist wenig aufregend, dafür um so mehr Polizei und Militär.

Der Rückweg durch die verwirrenden Gassen der schummrigen Altstadt ist dafür um so eindrucksvoller. Der Ortskundige Belgier zeigt mir einige besonders reizvolle Plätze.

Am nächsten Morgen komme ich dann zur richtigen Zeit zum Tempelberg, man läßt mich ein. Ständig werde ich nun von selbsternannten Fremdenführern bedrängt und beschimpft, ich könne ohne ihre Hilfe doch gar nicht begreifen, wo ich mich befände.

Um die Atmosphäre und Stimmung auf dem Heiligtum der Juden und Moslems zu erfahren brauche ich keinen Führer nur genügend Zeit, und die habe ich. Aus unerfindlichen Gründen läßt man mich nicht an die Ostmauer heran, sofort kommt jemand wichtigtuerisch gerannt und plärrt mich an, um dann etwas ins Funkgerät zu nuscheln.

Sicherheit ist auch hier wieder oberstes Gebot, neben den patrouillierenden Soldaten fallen mir auch einige Securities in Zivil auf.

Bemerkenswert scheint mir noch das Goldene Tor. Die Juden glauben, daß dadurch der Messias die Stadt betreten werde, die Moslems haben dem vorgebeugt, sicherheitshalber das Tor zugemauert und mit Gräbern davor eine zusätzliche Barriere geschaffen.

Auf den Eintritt in den Felsendom und die Moschee verzichte ich trotzig, für Kirchen muß man schließlich auch keinen Eintritt zahlen.

Heute gehe ich noch einmal zum Damaskus Tor, dem traditionellen Eingang der Araber. Hier prägen ganz plötzlich die roten Palästinänsertücher und weiße Tücher das Straßenbild. Hier fröhliches Chaos, im Basar wird man nach Strich und Faden beschissen...

Völlig anders, geradezu europäisch wirkt die Fußgängerzone inder neuen Stadt. Moderne und teure Geschäfte wirken vertraut. Am jüdischen Markt kehrt das Leben wieder zurück, hier sind die Preise wenigstens ausgezeichnet und man zahlt keine Touristenpreise.

Zuletzt schleppe ich mich noch nach Mea Shearim, wo ich vor den ultra-orthodoxen vor Schreck fast davonlaufen müßte. Die Haarlocken und Bärte kenne ich bereits von orthodoxen, die ultraorthodoxen kleiden sich nun zusätzlich in schwarze Anzüge mit pelzbesetzten Hut namens Streimel. Als letzte Zufluchtsstätte für die einst in Osteuropa blühenden Gemeinden entwickelte sich Mea Shearim zum Hort der intoleranten Besserwissenden. Schon bei den kleinen Kinder fällt mir das zwanghafte Äußere, vor allem die Locke, auf. Die Frauen haben herzlich wenig zu sagen, sie arbeiten hart und müssen das sonderbare Völkchen zahlenmäßig vorantreiben. Die Männer lesen derweil die Torah und beschließen, was die religiösen Abgeordneten zu entscheiden haben. Ich habe den Spruch am Eingang "Daughters of Israel! The Torah requires you to dress modestly! Tourist keep away!" zumindest von der Kleidung her beherzigt. Dem letzten Zusatz komme ich dann auch schnell nach, denn ich will weder gesteinigt noch bespuckt werden.

Zurück in nach der Jugendherberge nach dem anstrengenden Tag, treffe ich erstmals Radler, der eine Belgier, der andere Australier. Beide haben sich unterwegs getroffen und sind nun seit einigen Tagen gemeinsam unterwegs, beide wollen sie Monate, oder gar Jahre unterwegs sein - ich nur ein paar Wochen...

Der Belgier macht es richtig, er ist tatsächlich mit dem Rad von Belgien über Deutschland, Ungarn, Rumänien, Bulgarien nach Griechenland und dann erst mit der Fähre nach Israel. Ihn drängt es, so sagt er mir, weiter hinunter nach Südafrika.

Wie am Abend zuvor treffe ich heute wieder viele Globetrotter in der engen Küche beim Tee drinken, denn der Tee kostet nichts...