Durchs Hintertürchen in die Schweiz
Von Arona nach Airolo auf Schleichwegen
Inhalt
Ein bißchen Wohlstand, Berge und reichlich Sonne
Freudenschreie
Die Sonne steckt noch hinter den Bergen, ich indes sitze nach reichlichem
Nutella Frühstück bereits fest im Sattel. Gezahlt habe ich am beim Campingwart
schon gestern abend, so daß ich ungehindert früh weiterreisen kann.
Die ersten 25 Kilometer führen mich am Ufer des Lago Maggiores entlang. Sie
sind geprägt von großzügigen Villen und geschmackvollen Hotelpalästen im
Jugendstil. Uferstädte wie Meina, Lesa und Stresa sind stilvoll herausgeputzt.
Auch jetzt, außerhalb der Saison, wirken sie noch lebendig, tote Viertel, wie
in Retortenstädten anderswo, sucht man zum Glück vergebens. Die Szenerie um den
See hat sich langsam über Jahrzehnte entwickelt, ist zudem gewachsen, was es
heute ist und nicht lieblos aus dem Boden gestampft worden.
Besonders beeindruckt mich Stresa, das mit seinen monumentalen Prachtbauten
und Dependancen, z.T. mit kleinen Privatbuchten, alles andere überragt. Zudem
bilden die fernen Gebirgszüge eine ebenbürtige Kulisse. So sind auch die beiden
bebauten Luxusinseln vor Stresa gut aufgehoben.
Jetzt treffe ich auch wieder einige Rennradfahrer, die mich mit einem zackigen
"Salve" begrüßen. Vereinzelt sehe ich auch große Bautafeln, auf denen, vielleicht
von der Rezession geplagte Villenbesitzer, ihre Anwesen veräußern, leider habe
ich zu wenig Lira gewechselt...
Bei Bavenna, an der Westspitze des Lagos, muß ich leider die Ufer des vornehmen
Sees verlassen. Ich nehme nun Kurs auf die Schweiz. Links und Rechts von mir bauen
sich auch langsam wieder höhere Bergkämme auf, die Straße indes verläuft gelassen
im Tal des Toce-Flußes weiter. Einige Bergspitzen, bereits mit Schnee bedeckt,
schimmern majestätisch in der Sonne. Noch bleibe ich vor großen Höhendifferenzen
verschont, wenngleich ich mich immer mehr dem Gebirgsmassiv nähere.
In Villadossola lege ich eine erste Rast ein. Dann fahre ich auf der kaum befahrenen
Straße weiter nach Domodossola und Crevoladossola. Hier taucht die Autobahn unter
mir in einem Tunnel ab. Mich beschäftigen nun langsam kleinere saftige Anstiege.
Ab hier, je steiler es wird, treffe ich kaum mehr, Radfahrer. Überhaupt ist es heute
sehr ruhig, die Geschäfte haben fast alle geschlossen.
Das Wetter ist grandios. Die grelle Sonne zeigt mir das Formazza-Tal von seiner
besten Seite. Die Straße steigt nun sehr anspruchsvoll an. Die Hitze treibt mir
den Schweiß aus allen Poren. Wieder fixiere ich mich sehr auf die Kilometersteine
am Straßenrand, die mir noch einen langen Weg versprechen.
Ich erreiche eine erste kleine Hochebene. Nun rollt es sich einige Kilometer recht
leichtkurbelig dahin. Grüne Wiesen, hohe Berge, tiefe Täler, urige Weiler, die Welt
scheint in Ordnung. Der Holzbaustil einiger alter Almen läßt mich spüren, daß ich
auf dem Weg in die Schweiz bin. An einem plätschernden Bach entlang komme ich zu
einer Kirche, die mit ihren zahlreichen Bänken schattige Sitzgelegenheit bietet.
Ich setze mich und werde gleich zu Attraktion für drei besorgte ältere Italienerinnen.
Fast schon routiniert beschreibe ich ihnen stichpunktartig meine Reisestationen.
Stellenweise hilft ein vierter als Englisch-Italienisch Dolmetscher aus.
Plötzlich erhebt sich eine der Damen geht ins Haus und kommt mit Tee und Plätzchen
wieder heraus. Ich nehme die Stärkung dankend an. Die älteste will immer wieder
wissen, was denn meine "Mama" zu meiner Solo-tour meine. Ich solle doch unbedingt
daheim anrufen. Einfach rührend.
Begeistert fahre ich weiter. Steile Serpentinen beförden mich aus dem Valle Antigorio
400m höher ins Val Formazza. Vom hervorragenden Bilderbuchwetter positiv verstärkt
bereitet es mir eine helle Freude, die steilen Kurvenstücke zu bezwingen, lediglich
die Abgase einiger Motorräder mindern den Fahrspaß ein wenig. Laut Höhenmeter habe
ich hier oben, zumindest höhenmäßig, mein Tagespensum erfüllt.
So ist es auch. Fast eben geht es 5km weiter durchs Formazza-Tal nach S. Michel. Die
grünen Wiesen, eingefaßt von hohen Bergkämmen, sind eine Augenweide. Alte Scheunen
aus Naturstein gebaut, urige Wohnhäuser, kaum touristisch erschlossene Infrastruktur
vermitteln Ruhe und Geborgenheit in dem fast verschlafenen Talabschnitt. Nur vereinzelt
sind ein paar Spaziergänger unterwegs, zwei kleine Liftanlagen deuten auf etwas
Wintersport hin, sonst nur Natur pur.
Mich interessieren aber besonders die Scheunen. Eine zum Übernachten würde schon
genügen. Nach etwas probieren finde ich auch tatsächlich ein unverschlossenes
Tor. Ich nutze noch die verbleibende Abendsonne, um mich im kalten Gebirgsbach
von meiner dicken Salzkruste zu befreien. Als dann mit der untergehende Sonne
auch die letzten Spaziergänger verschwinden, suche ich meine Scheuen auf. Dort
gelagert Bretter bilden die Grundlage für meine Schlafstätte. Ich bin überrascht,
wie mit der verschwundenen Sonne Kälte einhergeht. Um 16°°h hat sich die Sonne
hinter einer Felsspitze verabschiedet, um 17°°h schon ist es so kalt, daß ich
mich im Schlafsack verkrieche.
Noch schnell Nudeln gekocht und der Tag endet für mich.
Ich wache auf und will meinen ach so mollig warmen Schlafsack gar nicht verlassen.
Die 8°C auf dem Thermometer sprechen für sich. Seit längerem aber ist es mir zur
Gewohnheit geworden, meine Kleidungsstücke mit in den Schlafsack zu nehmen, so daß
sie dann beim Anziehen einigermaßen vorgewärmt sind.
Da gestern eiserne Verschlossenheit bei sämtlichen Supermärkten geherrscht hat,
muß ich heute auf Müsli verzichten und mit Brot und Käse Vorlieb nehmen. Draußen
ist es noch nicht richtig hell, das tiefe Formazza-Tal muß besonders lange auf den
Tagesanbruch warten. Ich versuche der Kälte mit heißem Tee zu trotzen, das wärmt
mich auf und ich bin bereit zur Weiterfahrt.
An einem kleinen Alimentari nutze ich, schon nach wenigen Minuten Fahrt, die letzte
Gelegenheit, die verbliebenen Lira zu verprassen, um dann mit noch mehr Balast meinem
eisernen Gaul die Sporen zu geben. Ab Sotto Frua wird es hart. Hoch oben thronend
blicken betonierte Serpentinen abfällig auf mich herab. Zwar versuche ich zunächst
noch einige Teerabschnitte auf parallel verlaufenden Schotterwegen zu vermeiden,
doch sehe ich dann schnell ein, daß nur auf den Serpentinen besser und schneller
vorankommen.
Während ich in kraftzehrender Manier die Pedale in Bewegung halte,
stürzt das Gebirgswasser des Toce-Baches, dem nun schon seit dem Lago Maggiore
hinauf folge, munter spritzend über die glatten Felswände 150m in die Tiefe. Ganz
anders als bei dicken Wasserfällen, rinnt hier das Wasser auf ca. 30m Breite
hinunter, auf der benetzten Gesteins-Fläche spiegelt sich eindrucksvoll das
Tageslicht, freilich noch aufregender wird das Spektakel im Sonnenlicht sein,
doch noch ist der Tag jung.
Endlich erreiche ich die Albergo Cascate und bin damit auf 1680m über dem Naturdenkmal
Cascata del Toce. Nach einem obligatorischen Blick vom Aussichtspunkt auf den
Wassersturz hinunter, fahre ich weiter durch die ruhige und noch recht schattige
Ebene um La Frua. Auf wieder leicht ansteigender Teerstraße erreiche ich den
kleinen Weiler Riale an dem die Straße ihr Ende findet.
Es herrscht eine eindrucksvolle Stille, so früh am Tage im schattigen Tal zieht
es außer mich noch keinen anderen hinaus in die Natur. Links von mir erheben sich
nun bereits Dreitausender, denen schon Schnee eine Haube aufgesetzt hat. Neidisch
blicke zu den Bergkuppen hoch, die den Vorzug haben, bereits in der Sonne zu sein.
Mich friert es ein wenig, so daß ich mir die Schotterstraße zum Fischsee, den die
Italiener Lago del Toggia nennen, vorzunehmen. Die Dreitausender rechts von mir
enthalten mir immer noch unerbärmlich die sehnsüchtig gewünschten Sonnenstrahlen
vor. Schweren Trittes kämpfe ich mich weiter. Ich bin begeistert von der fantastischen
Bergwelt. Der tiefblaue Himmel, den kein einziges Wölkchen trübt, verspricht einen
traumhaften Bilderbuchtag. Nur die verdammte Sonne läßt sich noch Zeit!
Weil die Sonne mir noch nicht die erhoffte Wärme bringt, übernehmen ich diesen Part
auf engen Serpentinen selbst in die Hand: Mir rinnt der Schweiß aus allen Poren!
Ich muß den Kopf weit in den Nacken zurück werfen, um die nächsten Schotter-Windungen
über mir ausmachen zu können.
Dann, auf knapp 2000m Höhe, kann ich den kalten Schatten endlich unter mir lassen,
die Sonne hat mich wieder! Jetzt fehlt es an nichts mehr. Überglücklich fahre ich
nun kurzärmlig und in kurzer Hose munter weiter, weiter hinauf ins Glück...
So anstrengend die engen Serpentinen auch so sind, so beachtlich finde ich
auch mit welcher Liebe und Aufwand die gemauerten Bögen als Randbegrenzung gestaltet
worden sind. Die Schotterpiste wird wieder ruhiger und verläuft sanfter ansteigend
weiter hinauf zum Staussee, zu dessen Zweck sie auch erbaut worden ist. Schon
erstaunlich, hier auf 2200m Höhe, mitten in unberührter Bergwelt liegt der
Toce-See. Doch wimmelt es hier nur so von künstlichen Seen, die alle, in
ähnlich atemraubenden Höhenlagen liegend, das Schmelzwasser der gewaltigen
Bergkolosse auffangen und dann durch dicke Rohre ins Tal hinunter durch
Turbinen zur Stromgewinnung jagen.
Das hiergelegene Rif. Maria Luisa ist geschlossen. Mich berührt das insofern, als
ich mich in Arona danach erkundigt habe und mir versichert worden ist, es sei geöffnet,
und ich so ursprünglich vorhatte, dort Station zu machen. Weiter geht es hoch über
dem Westufer des Sees auf einem rauhen Nutzweg zur Staatsgrenze.
Ich werfe einen letzten Blick auf den, im grellen Sonnenlicht schimmernden See, und
rolle an einem verfallenen Grenzhäuschen vorbei auf einem ausgetretenen Trampelpfad
im offenen Gelände, nun schon auf schweizerischem Grenzgebiet, zum Gipfelkreuz des
Passo S. Giacomo. Willkürlich scheint die Staatsgrenze, die kleine Grenzmarken andeuten,
hier ist alles Eins: nie endenwollende Bergwelt in strahlenden Sonnenschein.
Das trockene Gras nötigt mich gerade zu zu einer ausgiebigen Rast. Ich mache überdurchschnittlich
viele Bilder, das muß einfach festgehalten werden. So liege ich auf knapp 2300m, ringsum
schützend von beeindruckenden Bergriesen umgeben in der prallen Sonne, eine feine
Brise streichelt mir sanft über die Nase. Nur noch mit kurzen Radhose bekleidet
werde ich zum Sonnenanbeter, exzellente italienische Mortadella verschafft dabei
meinem Gaumen ein Wohlgefühl.
Die Sonne hoch über mir, ich könnte schreien vor Freude, die Felsabstürze des
Punta S. Giacomo vor mir, stellenweise mit Schneeresten bedeckt, seine scharfen
Konturen, ein Augenschmaus, es ist ein Traum. Fast 1,5h liege ich in Hochstimmung
hier oben und ergötze mich an der Einzigartigkeit: Es lacht die Sonne es
schreit die Flur!
Auf frisch ausgestochenen, mit Bedacht angelegten Wanderwegen schwebe ich gleichsam
durchs offenen Gelände hinunter. Vorbildlich ist auch die Wegmarkierung, die zudem
noch von aussagekräftigen Beschilderung mit Zeitangaben in Minuten unterstürzt wird.
Um auch wirklich jeden Zweifel auszuräumen, findet sich auch noch desöfteren eine
Wanderkarte hinter Glas an den Schilderbäumen. Einfach Schweizer Perfektion!
Was habe ich doch vor der Strecke hier gebangt, gefürchtet mich zu verlaufen,
oder wenigstens wertvolle Höhenmeter hinuntertragen zu müssen, aber die von
Steinbrocken befreiten Pfade lassen sich wunderbar fahren.
Etwas verwundert treffe ich auf einen Soldaten, der mir freundlich den Weg weist.
Auf halsbrecherisch engen und schmalen Serpentinen, mogle ich mich immer weiter
hinunter talwärts. Motorengeräusche vom Nufenenpaß her dringen immer näher an mein
Ohr. In der Ferne sehe ich eine Seilbahn, als ich näher komme bin ich überrascht,
daß sie rein für militärische Zwecke ausgerichtet ist. Überhaupt ist heute das
Schweizermilitär sehr stark präsent, auch zerreißen immer wieder laute Schüsse
die malerische Idylle: Die Wirklichkeit holt meine Illusionen wieder ein.
Ich verlasse die hohen Gefilde und erreiche bald die Baumgrenze. Viel Geschicklichkeit
fordernd bugsiert mich ein langer Trial ins Bedretto-Tal hinunter. Durch buntgefärbten
Laubwald am Berghang habe ich schließlich am Ticino-Bach wieder festen Boden unter
den Rädern. Nach dem aufregenden Talritt, 700m trialend, finde ich mich auf der
auslaufenden Straße vom Nufenenpaß wieder.
Auf schnödem Asphalt bin ich wieder in Gesellschaft von Autos und Motorrädern. Doch
ist die rasante Talfahrt noch lange nicht beendet. Noch immer wollen 400 Höhenmeter
vernichtet werden.
Einem Motorradfahrer gleich widerstehe ich der Fliehkraft in den weiten Kurven nur in
tiefer Schräglage. Gut gelaunt gerate ich im Geschwindigkeitsrausch in Hochstimmung. Auch
hält der wolkenfreie Horizont unbeirrt an.
Am Wegrand indes warnen immer wieder Schilder vor lauten Schießlärm, die ganze Schweiz
scheint heute Uniform zu sein und munter drauf los zu ballern. Viele Militärfahrzeuge
prägen ein düsteres Bild im Straßenverkehr: Willkommen im Militärstaat Schweiz.
In Airolo ist die lange Abfahrt beendet, alle verbleibenden Höhenmeter sind bereits
ausgezahlt worden. Staunend sehe ich, fast 1000m über mir eine Straße in einem gewaltigen
Tunnel verschwinden. Erst ein wenig später sehe ich ein, daß dies der Scheitel des St. Gotthard
Paßes ist. Im selben Atemzug erstarre ich fast vor dem Gedanken, daß auch mein Weg über diesen
Paß führt! Zu leichtsinnig habe ich vor vielen Wochen Planung über diese Details arglos hinweg-
gesehen. Jedenfalls verspüre ich nach den Erlebnissen heute keinen Drang mehr, die Paßhöhe
von 2109m zu erklimmen. Auch wenn es erst früher Nachmittag ist, heute schaffe ich es nicht
mehr.
Zudem gilt alles oder nicht, denn auf der langen Paßstraße gibt es keine Möglichkeit, irgendwo
unterzukommen, und wie kalt es nachts draußen wird, habe ich bereits letzte N
So beschließe ich, in Airolo zu bleiben. Zu allererst fühle ich meinen Geldbeutel an der Post
mit Schweizer Franken auf, um mir dann wohlgerüstet in Touristeninformation, das günstigste
Quartier empfehlen zu lassen.
Im Touristenlager eines Gasthofs bekomme ich dann mein Bett. Auch hier finde ich die Schweizer
Perfektion wieder äußerst angenehm: Neue Duschen, mit hellem Holz verkleideter Schlafraum,
frische Handtücher im Massenlager! Bleibt noch zu erwähnen, daß ich der einzige Gast bin im
8-Bett Zimmer. Daett Zimmer. Das Quartier ist ja geradzu luxuriös, wie lange ist es her, daß ich in festen
vier Wänden geschlafen habe? Ich erinnere mich dunkel, es war vor zwei Wochen im Gite auf
Korsika.
Auf jeden Fall genieße ich die Dusche, befreie meinen Körper von der dicken Schweißkruste
und fühle mich frisch gewaschen eigentlich ganz wohl. Daraufhin nehme ich die vier Waschbecken
in Beschlag, weiche meine schmutzige Wäsche ein und rubble ehrgeizig so viel Dreck als möglich
heraus, ein Weißer Riese bin ich jedoch nicht.
Ich schlendere ein wenig durchs beschauliche Airolo und decke mich noch etwas mit Köstlichkeiten
und Postkarten ein. Im verbleibende Sonnenlicht versuche ich dann fast vergeblich, meine
überwältigenden Eindrücke in wenigen Sätzen auf die Postkarten zu packen. Als die Sonne verschwindet
wird es mir zu kalt und gehe auf mein Zimmer. Dort koche ich mir ganz unverschämt mit dem Benzinkocher
auf einem Stuhl bei zugezogenem Vorhang Kohlenhydrate in Form von Nudeln.
Feine Mortadella-Einlagen kombiniert mit exzellenter Tomatensoße krönen das Festmenü. Nachdem ich
meine frischgewaschenen Kleidungsstücke noch großzügig auf den Heizkörpern verteilt habe, findet der
Tag, der besser hätte nicht sein können, im tiefen Schlaf des Gerechten sein Ende.
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(C) by Florian Michahelles 1997