Ein wichtiger Teil bei der Untersuchung von Teilchenbeschleunigern ist
die Simulation der Bewegung von geladenene Teilchen (Protonen,
Elektronen etc.) in zeitabhängigen elektromagnetischen Feldern. Die
wesentliche Schwierigkeit rührt daher, dass die Teilchen selber
elektromagnetische Kräfte erzeugen und somit ihre Bewegungen
beeinflussen.
In dieser Arbeit sollen die geladenene Teilchen individuell behandelt
werden. Jedes Teilchen hat ein vorgegebenes Masse/Ladungs
Verhältnis und zeitabhängigen Ort und Geschwindigkeit. Die
elektromagnetischen Felder werden durch Finite Elemente
repräsentiert.
Vorgegeben sind ein Programm zum particle tracking basierend auf der
particle-in-cell-Methode (PIC-Methode) [4] und ein Programm zur
Berechnung von Eigenschwingungen von elektrischen Feldern in
Teilchenbeschleunigern, welches für die Erzeugung der
benötigten Finite-Element-Matrizen herangezogen werden kann [1,2].
In dieser Arbeit sollen die beiden Programme zusammengeführt werden
und ergänzt werden durch:
- Programmierung von 'quadratischen' H(div) - finiten Elementen.
- Erweiterung der PIC-Methode durch Interpolation 2-ter Ordung.
- Einbezug von verlustbehafteten Rändern (lossy media).
- Parallelisierung der Codes [3].
(Hier besteht die Schwierigkeit, dass die Teilchen und die finiten
Elementen auf verschiedene Arten auf die Prozessoren verteilt sind)