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ICPC - ACM Programming Contest

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26.09.2009

Ende September fand an der ETH der lokale Wettbewerb als Ausscheidung für den jährlichen prestigeträchtigen ACM International Collegiate Programming Contest ICPC oder kurz "ACM Programmierwettbewerb" statt. Implizit übernehmen nun die Gewinner den Auftrag, die ETH als Team im anstehenden regionalen Wettbewerb zu repräsentieren, wo es um die Qualifikation für das ICPC Welt-Finale geht.

von Irena Kulka

IPCP-Blog der ETH Informatikstudierenden
www.icpc.ethz.ch

ACM ICPC Coach im VIS - Philip Tschiemer
acm@vis.ethz.ch

VIS - Verein der Informatik Studierenden
RZ F17.1, ETH Zentrum, 8092 Zürich
Tel: +41 (0)44 63 27212, Fax: +41 (0)44 63 21915
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Die ersten Ränge in der Auswahl für den ACM Programmierwettbewerb haben sich drei Studierende erkämpft, an die hiermit die besten Glückwünsche gehen!
1. Platz: Vladimir Serbinenko
2. Platz: Sandro Feuz
3. Platz: Rati Gelashvili

Gewinner Rati Gelashvili äussert sich begeistert: "ACM-ICPC ist einer der tollsten Wettbeverbe für Informatik-Studierende - eine wunderbare Möglichkeit, sich zu überprüfen und gegen die Besten der ganzen Welt anzutreten. Natürlich hatte ich dazu Lust, und glücklicherweise habe ich mich nun für das ETH Team qualifiziert."

Tatsächlich ist  ACM-ICPC einer der wichtigsten Programmierwettbewerbe für Studierende weltweit, mit über 7000 teilnehmenden Teams von fast 2000 Universitäten aus allen Kontinenten. Der Wettbewerb reicht in die 70er Jahre zurück und die Anzahl der Teilnehmenden Teams steigt seit den 90er Jahren stetig an, jährlich um 10 - 20 %!

Dennoch nehmen an der ETH relativ wenige Studierende am Wettbewerb teil. Laut ACM-ICPC-Coach Philip Tschiemer ist der recht hohe Vorbereitungsaufwand auf Kosten der im ETH-Studium knappen Freizeit eine Hürde für die meisten Informatikstudierenden. Am ACM Programmierwettbewerb dürfen Hochschul-Studierende bis zum fünften Studienjahr teilnehmen und das Niveau ist bewusst hoch. Die geringe Teilnehmerzahl an der ETH spiegele einerseits eine qualitative Selektion, zeige aber auch den mangelnden Ansporn vieler Informatik-Studierenden, sich diesem Anspruch überhaupt zu stellen ... Ob dies am Mangel an herausragenden Talenten, an Motivation, Wettbewerbskultur und oder etwa tatsächlich an der ’Zeit’ liegt?

Lokaler Sponsor
Quatico Solutions AG

Es sind offenbar besonders geübte Studierende, die sich angesprochen fühlen und Zeit investieren, was widerum ihre Erfahrungen und Erfolge kumuliert. Jedenfalls nahmen in den letzten Jahren vorwiegend Teilnehmer mit Erfahrung in der Informatik-Olympiade oder ähnlichen Wettbewerben teil. Rati Gelashvili bestätigt das: "Ich studiere im ersten Semester, habe aber schon große Erfahrung. Während der Schulzeit habe ich an vielen verschiedenen Olympiaden erfolgreich teilgenommen. Ich weiss, dass, wenn es um Mathematik und Informatik geht und ich mein Bestes gebe, dann habe ich gute Chancen einer der Gewinner zu werden."

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Und die Gewinner sind schnell. Es galt, möglichst viele der gestellten Problem-Aufgaben genau zu analysieren, eine algorithmische Lösung zu konstruieren und diese in C, C++ oder Java fehlerfrei und systemeffizient zu implementieren und dies in der relativ kurzen Zeit von fünf Stunden. Das ist auch eine Besonderheit dieses Wettbewerbs: Die Teilnehmer sollen fähig sein, unter Stress effizient und korrekt zu arbeiten. Wer sich für den Schwierigkeitsgrad interessiert, sei auch auf die Webseite www.spoj.pl verwiesen, wo die entsprechenden Problem-Instanzen vom lokalen Wettbewerb wie HELPBOB, HNSUBWAY, PERIODNI MLASERP, VBOSS, SUBWAYPL und CCCUBE zu finden sind.

Jetzt trainieren für ICPC 2010!

Für alle Interessierten führt der VIS im Herbstsemester ein Lab mit einer Anzahl gezielter Trainings durch, die allen offenstehen und als Einführung besucht werden können: http://www.lists.vis.ethz.ch/listinfo/acm-interessenten. Der VIS unterhält für das Training und den Wettbewerb rund um die ETH einen Blog, erreichbar unter www.icpc.ethz.ch. Oder wendet euch direkt an Philip Tschiemer, den ACM-ICPC Coach im VIS.

Organisationsrahmen des ICPC

ICPC ist grundsätzlich ein Wettbewerb unter Hochschulen, und er wird in drei Phasen abgehalten:
(1) Lokaler Wettbewerb: Die beteiligten Universitäten können ihre Teams intern auserküren (26.09.2009)
(2) Regionaler Wettbewerb: Representierende Teams von grösseren geographischen Bereichen (z.B. Südwesteuropa) treten gegeneinander an. Es geht um die Qualifikation für das Finale.
(3) ACM-IPCP Weltfinale.

Im Fall der ETH wird der lokaler Wettbewerb vom VIS organisiert, seit mehreren Jahren schon unter der Koordination von Philip Tschiemer. Zu dieser Organisation gehört auch der Kontakt zu Industrie und Sponsoren. Seit einigen Jahren sponsort die Firma Quatico Solutions AG die Verpflegung und Apero während des lokalen Wettbewerbs und auch ein Essen für die Gewinner. Michael Ämisegger von Quatico nahm persönlich am Wettbewerb teil und war bei dem anschliessenden Brainfood-Apero anzutreffen. Die Teilnahme am regionalen Wettbewerb wird vom Departement finanziell unterstützt, während das Finale einschliesslich Organisation, Aufenthalten und Preisen von ACM und von IBM als Sponsor sowie von der Baylor University als Organisationszentrale getragen wird.

 

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