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Das 250 Seiten starke Werk zur Informatikgeschichte enthält eine weltweite Übersicht über die frühen Computer (vor allem aus den Ländern USA, Grossbritannien, Deutschland und der Schweiz) mit über 30 ausführlichen Vergleichstabellen. Es geht ferner auf die Informatikpioniere Charles Babbage, Alan Turing, John von Neumann, Konrad Zuse sowie alle amerikanischen und britischen Erfinder des programmgesteuerten Digitalrechners ein.
Ein umfangreiches Kapitel beantwortet die nach wie vor heiss umstrittene Frage: "Wer hat den Computer erfunden?" Beschrieben werden zudem zwei in den Jahren 2010 und 2011 wieder entdeckte jahrzentelang verschollene Computer (M9 der Zuse KG und der erste Schweizer Transistorrechner Cora von Contraves). Einzigartige Funde (historische Fotos und Dokumente zur M9) aus dem sanktgallischen Toggenburg werden in Wort und Bild dargestellt.
Die Schrift umfasst über 50 Abbildungen und einen sehr seltenen Zeitzeugenbericht über die Zusemaschine Z4 (erster arbeitsfähiger Computer an einer kontinentaleuropäischen Universität). Sie gibt überdies die Ergebnisse von Gesprächen mit ehemaligen Wartungstechnikern der M9 und dem ungarischen Erbauer der Cora wieder.
Schliesslich erzählt das Buch von einer auch in der Fachwelt weitgehend unbekannten rätselhaften Begegnung zwischen den beiden Informatikpionieren Alan Turing und Konrad Zuse, die 1947 in Göttingen stattgefunden haben soll.
Die weltweite Biografie zur Geschichte der Informatik führt über 500 deutsche, englische, französische und italienische Veröffentlichungen auf.
Von Herbert Bruderer
ETH Zürich, Departement Informatik
Professur für Informationstechnologie und Ausbildung
Bezug: Herbert Bruderer
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